
Das Projekt „Mobile Stadtteilarbeit“ wurde von November 2021 bis September 2023 vom Verband für sozialkulturelle Arbeit (Fachverband der Stadtteilzentren) in Regie getragen und regional angebunden an 37 Stadtteilzentren in Berlin umgesetzt. Das Vorhaben wurde von der Europäischen Union im Nachgang der Covid-19-Pandemie durch den Europäischen Sozialfonds finanziert.
Seit Oktober 2023 wird die Mobile Stadtteilarbeit im Rahmen des Infrastrukturförderprogramms Stadtteilzentrum (IFP STZ) vom Berliner Senat verstetigt. Für die Fortsetzung der bisherigen Arbeit konnten zwei neue Mitarbeiter*innen gewonnen werden, was einen großen Mehrwert für die Arbeit mit der Nachbarschaft darstellt.
Wir wollen mit dem Angebot insbesondere jene Menschen erreichen, die mit ihren Sorgen und Nöten von den Angeboten und Aktivitäten im Stadtteil Marzahn NordWest bisher aus verschiedensten Gründen nicht profitieren konnten.
Die im Nachbarschaftsladen in der Havemannstraße 17A ansässigen Projektmitarbeiter*innen führen regelmäßig aktivierende Befragungen im Stadtteil durch, um mehr über bestehende Bedarfe, Herausforderungen und Hindernisse aber auch über Ressourcen und Potentiale der Menschen vor Ort zu erfahren.
Darüber hinaus haben sie zwei regelmäßige sowie weitere wechselnde mobile Standorte im Stadtteil aufgebaut, an denen sie sich mit ihrem Lastenfahrrad aufhalten, um bei einem Kaffee oder Tee gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedene Aktionen und Stadtteilaktivitäten (mit) zu gestalten, Hilfestellungen, Begleitungen und Vermittlungen bei herausfordernden Lebenssituationen anzubieten und Hilfe zur Selbsthilfe sowie Nachbarschaftshilfen zu fördern.
Wo Sie uns wann finden können, erfahren Sie HIER.
Zudem nimmt das Team „Mobile Stadtteilarbeit“ an unterschiedlichen Stadtteilaktivitäten und Vernetzungsrunden teil, plant und führt eigene durch – immer im engen Austausch mit den Initiativen, Trägern und Akteuren vor Ort sowie auf Ebene des Bezirks Marzahn-Hellersdorf.
